Julia Mutzbauer ♥ Healthcare Digital

Julia Mutzbauer

Redaktion
eGovernment Computing

Artikel des Autors

Künftig könnte künstliche Intelligenz (KI) die Forschung und Entwicklung von Medikamenten beschleunigen ( Gorodenkoff-stock.adobe.com)
Kearney-Umfrage

Positive Aussichten für die Arzneimittelindustrie

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass der technische Fortschritt in der Gesundheitsbranche weiter vorangetrieben wird. Eine Studie der globalen Unternehmensberatung Kearney zeigt, dass gerade die Pharmaindustrie davon profitieren könnte. Außerdem zählt die Arzneimittelbranche, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zu den wenigen Bereichen, die zu Beginn der Krise starke Exportzuwächse verzeichnen konnten.

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Die Barmer-Ärztebefragung 2020 zeigt: 42 Prozent der Ärzte sind offen für digitale Gesundheitshelfer (tadamichi - stock.adobe.com)
Barmer-Umfrage

Ärzte sind offen für Gesundheits-Apps

Demnächst können Ärzte die ersten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelisteten Medizin-Apps verschreiben. Das ermöglicht die Verordnung der sogenannten DiGA durch das Digitale-Versorgung-Gesetz. Doch wie stehen die Ärzte dazu? Eine Umfrage der Barmer zeigt, dass Mediziner überwiegend offen für Gesundheits-Apps sind.

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Der bvitg fordert einen aufrichtigen und transparenten Dialog für die Umsetzung der TI (MQ-Illustrations - stock.adobe.com)
Telematikinfrastruktur

bvitg kritisiert KBV

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) bezieht Stellung zur aktuellen Debatte zur Erfüllung der Vorgaben für die Telematikinfrastruktur (TI). Dabei kritisiert der Verband das Verhalten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) scharf und ruft zu einem aufrichtigen und zielorientierten Dialog auf.

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Künftig können Laborergebnisse mithilfe des Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems für den Infektionsschutz (DEMIS) schneller übermittelt werden (Parilov - stock.adobe.com)
gematik unterstützt RKI-Projekt für optimierte Meldewege

DEMIS: Corona-Befunde elektronisch übermitteln

Mithilfe des Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems für den Infektionsschutz (DEMIS) sollen Laborergebnisse bei übertragbaren Krankheiten wie COVID-19 künftig elektronisch übermittelt werden, damit sie früher vorliegen. Seit April 2020 unterstützt die gematik gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) das Robert Koch-Institut (RKI) bei der zügigen Umsetzung des Projekts.

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Mithilfe des Wärmebildsystems lässt sich die Körpertemperatur im Gesicht einer Person bestimmen  (Seek Thermal)
Wärmebild-Technologie im Kampf gegen das Coronavirus

Fiebermessen für ein sicheres Zusammenleben

Gerade dort wo viele Menschen zusammenkommen, sind Lösungen gefragt, die das Zusammenleben während der Corona-Pandemie sicherer machen. Viele öffentliche Einrichtungen in den USA setzen daher auf Fieberscanner im Eingangsbereich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hierfür bietet das Unternehmen Seek Thermal ein Infrarot-Wärmebildsystem an, mit dem die menschliche Hauttemperatur kontaktlos gemessen wird.

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Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionswege nachzuvollziehen (kebox - stock.adobe.com)
Prüfung durch TÜV

So steht es um die deutsche Warn-App

Die Bundesregierung will demnächst eine Corona-Warn-App vorstellen, die Kontaktpersonen zügig informieren soll, wenn sich jemand im nahen Umkreis mit dem Coronavirus infiziert hat. Nach einer Studie der Universität Oxford kann die Corona-Epidemie gestoppt werden, wenn 60 Prozent der Bevölkerung eine solche App verwenden.

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Vor dem Eingang zur DMEA 2019 – in diesem Jahr können Besucher die Messe nur im Netz  erleben ( Messe Berlin)
Virtuelle Ersatzveranstaltung

DMEA 2020 findet digital statt

Die Coronakrise wirkt sich auch auf Europas führende Veranstaltung für Gesundheits-IT aus. Da Groß­veranstaltungen weiterhin untersagt sind, findet die DMEA in diesem Jahr erstmalig in digitaler Form statt. Ob Panels, Keynotes oder Webinare – vom 16. bis 18. Juni 2020 präsentiert die neue Plattform „DMEA sparks“ ein umfangreiches Programm.

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Der Mikroroboter ähnelt einem weißen Blutkörperchen  (Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme)
Forschungsprojekt

Mikroroboter für gezielte Medikamentenverabreichung

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht, um die gezielte Medikamentenabgabe weiter voranzubringen. Mithilfe kleiner Magnetspulen ist es den Forschern gelungen, den Mikroroller durch ein simuliertes Blutgefäß zu steuern.

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Zahnärzte können künftig mithilfe der Praxis-Software der h&k Datenverarbeitung TI-Anwendungen nutzen (elroce - stock.adobe.com)
Telematik-Infrastruktur (TI)

h&k Datenverarbeitung erhält gematik-Bestätigung

Hersteller von Primärsystemen für Praxen (PVS), Apotheken (AVS) und Kliniken (KIS) sind gesetzlich verpflichtet, ihre Programme an die Vorgaben der gematik anzupassen, um die Konformitätsbestätigung für den eHealth-Konnektor zu erhalten. Der auf Zahnarztpraxen spezialisierte Software-Hersteller h&k Datenverarbeitung hat nun die gematik-Bestätigung für seine Praxis-Software erhalten.

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Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) entwickelt eine digitale Plattform, um die Versorgung von Patienten zu verbessern (BillionPhotos.com - stock.adobe.com)
Projekt „ProDigA“

Plattform soll Patienten und Dienstleister vernetzen

Menschen mit komplexen neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder Multipler Sklerose benötigen einen besonders intensiven Austausch mit den am Versorgungsprozess beteiligten Dienstleistern. Deshalb will das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) unter Leitung des Saarbrücker Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) eine digitale Plattform entwickeln, um die Kommunikation zwischen Gesundheitsdienstleistern und Patienten zu erleichtern.

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 (Microgen - stock.adobe.com)
Digitales Corona-Gesundheitszertifikat entwickelt

Covid-19-Testergebnis via QR-Code und Smartphone

Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Deshalb wollen die Blockchain Cybersecurity-Spezialisten von Ubirch gemeinsam mit einem Konsortium aus Herstellern medizinischer Geräte, Laboren, Krankenhäusern und Anbietern von klinischen Datenverwaltungssystemen die sichere Rückkehr in eine „neue Normalität“ beschleunigen. Dazu haben sie ein digitales Corona-Gesundheitszertifikat entwickelt.

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Gesundheits-Apps werden immer häufiger genutzt (SergeyBitos - stock.adobe.com)
Coronakrise: Antrieb für die digitale Medizin

Nutzerzahlen von Gesundheits-Apps steigen um 16 Prozent

Während viele deutsche Start-ups mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 zu kämpfen haben, profitiert die Healthcare-Branche durch die erhöhte Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen. Eine Umfrage unter deutschen Digital-Healthcare-Gründern und -Investoren sowie eine Datenanalyse von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, zeigt: Die monatlichen Nutzerzahlen von Health- und Fitnessanwendungen sind seit Mitte März um 16 Prozent angestiegen.

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Mit dem webbasierten Termin-System können Termine zur Corona-Impfung gebucht und verwaltet werden (Alexander Limbach – stock.adobe.com)
Corona-Pandemie

Online-Terminsystem für Impfzentren

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hofft noch in diesem Jahr auf die Freigabe eines Impfstoffes gegen Corona. Deshalb werden zurzeit bundesweit Impfzentren vorbereitet. Doch wie können die Impftermine verwaltet werden? Dazu bietet der Software-Entwickler Smart CJM eine digitale Lösung an.

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Wissenschaftler der Albert-Ludwigs-Universität haben alle bisher öffentlich verfügbaren COVID-19-Genomdaten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy bereitgestellt (Corona Borealis - stock.adobe.com)
Open-Source-Plattform für COVID-19-Datenanalyse

Know-how zum Coronavirus für Wissenschaftscommunity

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus das Zeug zur Pandemie. Angesichts dieses Potenzials ist es wichtig, dass Behörden, Institute und Labore weltweit Zugang zu den jeweils aktuellen Forschungs- und Verbreitungsdaten haben. Um diesen Datenaustausch zu erleichtern, haben Dr. Wolfgang Maier und Dr. Björn Grüning von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg zusammen mit Forschern aus Belgien, Australien und den USA die bisher verfügbaren Daten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy veröffentlicht.

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Die Befragung von Pure Storage zeigt den aktuellen Status von KI im Gesundheitswesen (WrightStudio - stock.adobe.com)
Aktuelle Studie von Pure Storage

Bedeutung von KI im Gesundheitswesen steigt

Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen nimmt immer mehr zu, da die sie Arbeitsabläufe effizienter gestalten kann. Beispielsweise können Ärzte KI-Anwendungen zur Verbesserung der bildgebenden Diagnostik einsetzen. Pure Storage hat dazu weltweit 1.238 Führungskräfte im Gesundheitswesen befragt, um herauszufinden, was ihrer Meinung nach heute die wichtigsten Prioritäten und Herausforderungen in Sachen KI sind.

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 (medisign)
TI-Anwendungen für Heilberufe

Zweite Generation des eArztausweises zugelassen

Die Bundesärztekammer hat nun auch die Zulassung für die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises der Generation 2 (eHBA G2) von medisign ausgesprochen. Mithilfe des eHBA G2 können Ärzte künftig alle notwendigen Funktionen für die Anwendung zur elektronischen Authentifizierung, Signatur und Verschlüsselung sowie zusätzlich eine kontaktlose Schnittstelle (NFC) nutzen.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Anforderungen, die Gesundheits-Apps für eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllen müssen, in einem Entwurf vorgelegt (georgejmclittle - stock.adobe.com)
Gesundheits-Apps auf Rezept

Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Seit Inkrafttreten des Digitalen-Versorgungs-Gesetz (DVG) am 19. Dezember 2019 können sich Patienten digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps vom Arzt verschreiben und von der Krankenkasse erstatten lassen. Das gilt jedoch nur für Anwendungen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Qualität, Datensicherheit und Datenschutz geprüft und in das Verzeichnis aufgenommen wurden. Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem Entwurf festgelegt, welche Anforderungen die App-Hersteller erfüllen müssen.

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Das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) soll vor allem die Sicherheit der Daten bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte regeln (doomu - stock.adobe.com)
Gesundheitsminister legt PDSG-Entwurf vor

Spahn: ePA-Daten dürfen nicht in „falsche Hände geraten“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits durchgesetzt, dass ab 2021 die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten müssen. Nun will der Gesundheitsminister mithilfe des Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) die Einführung der ePA weiter vorantreiben und gleichzeitig den Datenschutz ausbauen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat dazu einen Entwurf zur Abstimmung bei der Bundesregierung vorgelegt.

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Mithilfe des Wärmebildsystems lässt sich die Körpertemperatur im Gesicht einer Person bestimmen  (Seek Thermal)
Wärmebild-Technologie im Kampf gegen das Coronavirus

Fiebermessen für ein sicheres Zusammenleben

Gerade dort wo viele Menschen zusammenkommen, sind Lösungen gefragt, die das Zusammenleben während der Corona-Pandemie sicherer machen. Viele öffentliche Einrichtungen in den USA setzen daher auf Fieberscanner im Eingangsbereich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hierfür bietet das Unternehmen Seek Thermal ein Infrarot-Wärmebildsystem an, mit dem die menschliche Hauttemperatur kontaktlos gemessen wird.

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Um Krankenhäuser bei der Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes zu unterstützen, legte die DKG dem BSI als Leitfaden den Sicherheitsstandard B3S Krankenhaus vor (adam121 - stock.adobe.com)
Wenn Leben von IT-Sicherheit abhängen

Mit B3S zu mehr Sicherheit in Krankenhäusern

Bei Angriffen auf Krankenhäuser haben es Cyberkriminelle oft auf wertvolle Patientendaten abgesehen. Aus diesem Grund gelten sie gemäß BSI als Kritische Infrastrukturen (KRITIS). Um Krankenhäuser bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Cyber-Sicherheit zu unterstützen, hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den branchenspezifischen Sicherheitsstandard B3S Krankenhaus entworfen.

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Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Energieversorger müssen besonders aufpassen ( CROCOTHERY - stock.adobe.com)
Cyber-Security

Diese fünf Sicherheitsrisiken sollten vermieden werden

Die Herausforderungen der IT-Sicherheit nehmen bei Krankenhäusern, Energieversorgern und öffentlichen Einrichtungen kontinuierlich zu, denn die Angriffsflächen für Hacker werden immer vielfältiger. Der Security-Anbieter Virtual Solution warnt vor fünf Sicherheitsfallen, die Betreiber von kritischen Infrastrukturen (KRITIS) vermeiden sollten.

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 ( wladimir1804 - stock.adobe.com)
IT-Sicherheit in Krankenhäusern

Alte Windows-Systeme und fehlende Sicherheitskultur

Eine Studie des BSI zum Thema KRITIS-Sektor Gesundheit stellte fest, dass in Krankenhausorganisationen eine IT-spezifische Sicherheitskultur fehlt. Häufig wechselndes Personal aufgrund von Schichtwechsel, Teilzeitarbeit, Leiharbeit oder durch Belegärzte erschweren die Sensibilisierung der Beschäftigten im Bereich IT-Sicherheit. Neben diesem eher organisatorischem Aspekt spielt auch der technische Hintergrund eine wichtige Rolle.

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Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) will sich dafür einsetzen, dass die geplante elektronische Patientenakte (ePA) von Beginn an forschungsgeeignet ist (nicescene - stock.adobe.com)
Medizininformatik-Initiative (MII)

ePA soll „forschungsoffen gestaltet sein“

Die Beteiligten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen sich dafür einsetzen, dass künftig Routinedaten der Krankenversorgung deutschlandweit für die medizinische Forschung zur Verfügung stehen. Dazu sollen alle Universitätskliniken Deutschlands – an derzeit über 30 Standorten – gemeinsam mit weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industriepartnern gemeinsam Datenintegrationszentren aufbauen sowie Lösungen für konkrete Anwendungsfälle entwickeln.

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Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat einen Zulassungsantrag bei der gematik gestellt, um künftig den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) anbieten zu können (vladwel – stock.adobe.com)
Kommunikation im Gesundheitswesen

DGN wird bald KIM Anbieter

Für den sicheren Datenaustausch im vernetzten Gesundheitswesen können Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und alle anderen, die an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden werden sollen, den Fachdienst Kommunikation im Medizinwesen (KIM) verwenden. Dafür müssen sie sich bei einem von der gematik zugelassenen KIM-Anbieter registrieren. Zum Anbieterkreis zählt künftig auch das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN).

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Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) veröffentlicht eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen zum Referentenentwurf der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
DiGAV

SVGDV kritisiert Gesetzentwurf

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Januar einen Entwurf für die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) vorgelegt, um die Anforderungen – die Hersteller erfüllen müssen – , zu regeln. Nun meldet sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) zu Wort und kritisiert den Gesetzentwurf in Bezug auf Datenschutz, Verbraucherschutz sowie Nutzerfreundlichkeit.

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Die Münchner COVID-19-Studie dient dazu die Dynamik des Infektionsgeschehens stellvertretend für die gesamte Bevölkerung zu beobachten (DN6 - stock.adobe.com)
Stichprobenanalyse im Kampf gegen das Coronavirus

Markus Söder stellt COVID-19-Forschungsprojekt vor

Bisher kann niemand genau sagen, wie viele Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sind, da die aktuellen Daten keine ausreichende Berechnungsgrundlage bieten. Vor diesem Hintergrund stellt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ein Forschungsprojekt vor, in dem die Daten von 3.000 Haushalten in München mithilfe elektronischer Fragebögen und Bluttests gesammelt werden sollen.

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 (maxsim –  stock.adobe.com, Sprengel & Partner)
Verschlüsselte eMail-Kommunikation und sicherer Datenaustausch

Asklepios Klinikverband setzt auf SEPPmail

Krankenhäuser verarbeiten tagtäglich Unmengen an sensiblen Informationen und sind daher ein besonders beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Besonders durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und das IT-Sicherheitsgesetz stehen sie in der Verantwortung, ein hohes Sicherheitsniveau einzuhalten. Dafür sind passende IT-Security-Lösungen gefordert, unter die auch der Einsatz einer geeigneten eMail-Verschlüsselungslösung fällt.

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Im Rahmen des Industrieforums der gematik gab es einen Erfahrungsaustausch mit rund 200 Herstellern (gematik/ Mandy Kloetzer)
Telematikinfrastruktur

gematik unterstützt Hersteller bei Schnittstellenimplementierung

Um den Arbeits- und Zeitaufwand im Praxisalltag zu verringern und gleichzeitig die Rechtssicherheit und den Datenschutz zu erhöhen, sollen künftig elektronische Anwendungen wie Notfalldaten-Management (NFDM), der elektronische Medikationsplan (eMP) und der Sichere eMail- und Datenaustausch mit KOM-LE über die Telematikinfrastruktur (TI) zur Verfügung stehen beziehungsweise genutzt werden können. Wie diese Anwendungen sicher in bestehende IT-Strukturen integriert werden, darüber tauschte sich die gematik im Rahmen des Industrieforums mit rund 200 Herstellern aus.

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Die Barmer-Ärztebefragung 2020 zeigt: 42 Prozent der Ärzte sind offen für digitale Gesundheitshelfer (tadamichi - stock.adobe.com)
Barmer-Umfrage

Ärzte sind offen für Gesundheits-Apps

Demnächst können Ärzte die ersten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelisteten Medizin-Apps verschreiben. Das ermöglicht die Verordnung der sogenannten DiGA durch das Digitale-Versorgung-Gesetz. Doch wie stehen die Ärzte dazu? Eine Umfrage der Barmer zeigt, dass Mediziner überwiegend offen für Gesundheits-Apps sind.

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Jeder zweite Patient in Deutschland ist der Meinung, dass Computerprogramme mit künstlicher Intelligenz (KI) Röntgenbilder schneller analysieren können als Ärzte, so das Ergebnis einer Studie des Digitalverband Bitkom zum Thema KI in der Medizin (leowolfert - stock.adobe.com)
KI in der Medizin

Das erhoffen sich Patienten von Doktor Roboter

Der Branchenverband Bitkom hat in einer Umfrage den Bundesbürgern auf den Zahn gefühlt und abgefragt, was diese vom Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Diagnostik und Therapie halten.Offenbar sieht die Hälfte der Bürger in KI-basierten Expertensystemen eine effektive Unterstützung für Mediziner. Zudem will sich künftig jeder Dritte regelmäßig eine Zweitmeinung von einer KI einholen.

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Künftig präsentiert Google die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals in hervorgehobenen Info-Kästen (WrightStudio – stock.adobe.com)
Nationales Gesundheitsportal

BMG startet Zusammenarbeit mit Google

Wer im Internet nach verlässlichen Informationen zu Gesundheitsthemen wie Grippe, Migräne oder Allergien sucht, soll künftig leichter fündig werden. Bei einer medizinischen Stichwortsuche präsentiert die Suchmaschine Google ab sofort die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals in einem hervorgehobenen Info-Kasten.

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