Julia Mutzbauer ♥ Healthcare Digital

Julia Mutzbauer

Redaktion
eGovernment Computing

Artikel des Autors

Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) will sich dafür einsetzen, dass die geplante elektronische Patientenakte (ePA) von Beginn an forschungsgeeignet ist (nicescene - stock.adobe.com)
Medizininformatik-Initiative (MII)

ePA soll „forschungsoffen gestaltet sein“

Die Beteiligten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen sich dafür einsetzen, dass künftig Routinedaten der Krankenversorgung deutschlandweit für die medizinische Forschung zur Verfügung stehen. Dazu sollen alle Universitätskliniken Deutschlands – an derzeit über 30 Standorten – gemeinsam mit weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industriepartnern gemeinsam Datenintegrationszentren aufbauen sowie Lösungen für konkrete Anwendungsfälle entwickeln.

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Der Digitalverband Bitkom stellt in seinem Leitfaden vor, wie Künstliche Intelligenz und big-Data in der Praxis eingesetzt werden können (fotomek - stock.adobe.com)
Bitkom

Konkrete Anwendungsbeispiele von KI und Big-Data

Der Digitalverband Bitkom hat einen Leitfaden mit konkreten Anwendungsbeispielen zum Thema Künstlichen Intelligenz (KI) und Big-Data veröffentlicht. Der Verband stellt dabei unter anderem vor wie diese Technologien im Medizin-, Urban Mobility-, und Smart-City-Bereich eingesetzt werden können.

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Der eMedikationsplan kann auf der eGesundheitkarte gespeichert werden (Stockfotos-MG - stock.adobe.com)
gematik

eMedikationsplan soll die Arzneimitteltherapie verbessern

Seit 2016 haben Patienten, die dauerhaft mindestens drei auf Kassenrezept verordnete Arzneien einnehmen, einen Anspruch auf den bundeseinheitlichen Medikationsplan in Papierform. Laut der gematik sollen nun Ärzte und Apotheker die Möglichkeit haben, ihren Patienten einen digitalen Medikationsplan anzubieten. Dieser soll zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit beitragen.

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Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) fordert einige Nachbesserungen beim Entwurf der Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (yavdat - stock.adobe.com)
DiGAV-Entwurf

bvitg: Zu hohe Hürden für die Hersteller

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) kritisiert den aktuellen Entwurf zur Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV), den das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) Ende Januar vorgelegt hat. Laut Aussage des Verbands stellt der Gesetzentwurf die Hersteller vor zu große Herausforderungen.

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Die Herzultraschall-Software soll das medizinische Personal durch die Erfassung von Herzultraschallbildern führen. Diese wurde mithilfe von maschinellem Lernen entwickelt, damit  zwischen akzeptabler und nicht akzeptabler Bildqualität unterschieden werden kann (antoniotruzzi - stock.adobe.com)
FDA will Diagnose von Herzkrankheiten mithilfe von KI verbessern

US-Behörde genehmigt intelligente Ultraschall-Software

In den USA zählen Herzkrankheit zu den häufigsten Todesursachen. Nach offiziellen Angaben sterben jedes Jahr etwa 647.000 Amerikaner sowie jedes vierte Kind an einem Herzleiden. Deshalb hat die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) eine spezielle Software zugelassen, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI), das medizinische Personal bei der Erfassung von Herzultraschall- oder Echokardiographiebildern unterstützen soll.

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Mithilfe der App des Neuropsychiatrischen Zentrums Hamburg (NPZ), können Nutzer ihre Belastung im Arbeitsumfeld auswerten lassen (NPZ)
Stress-Screening

Die Belastung in der Pflege per App analysieren

Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen treten in der Pflege stressbedingte Krankheitsfälle vermehrt auf, da das Personal großen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt ist. Das Neuropsychiatrische Zentrum Hamburg (NPZ) bietet nun eine App an, die anhand von wenigen konkreten Fragen die Beanspruchung im Arbeitsumfeld auswertet. Nach einer kostenlosen Einzelbefragung kann der Nutzer seine ausführlichen Ergebnisse per eMail erhalten.

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Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) veröffentlicht eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen zum Referentenentwurf der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
DiGAV

SVGDV kritisiert Gesetzentwurf

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Januar einen Entwurf für die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) vorgelegt, um die Anforderungen – die Hersteller erfüllen müssen – , zu regeln. Nun meldet sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) zu Wort und kritisiert den Gesetzentwurf in Bezug auf Datenschutz, Verbraucherschutz sowie Nutzerfreundlichkeit.

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Der Digitalverband Bitkom stellt in seinem Leitfaden vor, wie Künstliche Intelligenz und big-Data in der Praxis eingesetzt werden können (fotomek - stock.adobe.com)
Bitkom

Konkrete Anwendungsbeispiele von KI und Big-Data

Der Digitalverband Bitkom hat einen Leitfaden mit konkreten Anwendungsbeispielen zum Thema Künstlichen Intelligenz (KI) und Big-Data veröffentlicht. Der Verband stellt dabei unter anderem vor wie diese Technologien im Medizin-, Urban Mobility-, und Smart-City-Bereich eingesetzt werden können.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Plattform entickelt mit der Präventionsprojekte oder -maßnahmen geplant, dokumentiert und evaluiert werden können (©momius - stock.adobe.com)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt Online-Plattform

Devasys soll Präventionsprojekte unterstützen

Da gesundheitliche Probleme – wie Übergewicht –, oft auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind, werden präventative Maßnahmen erforderlich, die speziell an dieser Stelle ansetzen. Jedoch ist die Umsetzung von Präventionsprojekten und -maßnahmen in der Regel sehr zeitintensiv. Nun haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS eine Online-Plattform entwickelt, die helfen soll, solche Projekte in kurzer Zeit zu planen, zu dokumentieren und zu evaluierten.

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Im Projekt InTraHealth soll eine interaktive, webbasierte Selbstlernumgebung für Gesundheitsfachkräfte entwickelt werden, um durch Sensibilisierung Zugangsbarrieren abzubauen und die medizinische Versorgung für Transgender-Patienten zu verbessern (kentoh - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt InTraHealth

Online-Plattform soll Versorgung für Transgender-Patienten verbessern

Frauen haben ein deutlich höheres Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, als Männer. Nicht, weil sie dafür anfälliger wären, sondern weil der Infarkt bei ihnen nicht oder zu spät diagnostiert wird. Auch in der Pharmazie werden geschlechtsspezifische Unterschiede meist ignoriert. Noch schlimmer trifft es Inter- und transgeschlechtliche Menschen. In Medizin und Pharmazie ist oft wenig über deren spezifische Bedürfnisse bekannt – da sie keinem eindeutigen Geschlecht zugeordnet werden können – bekannt, um eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Dortmund soll das nun ändern.

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Die Partner des INGE-Projekts  (smart-Q)
Projekt INGE entwickelt Plattform für Pflegedienste

Digitaler Assistent soll ambulante Pflege verbessern

In der ambulanten Pflege werden Informationen zum Pflegeverlauf oft nur auf Papier dokumentiert. Dadurch wird der Informationsaustausch zwischen einzelnen Anbietern erschwert, und eine individuelle produktive Pflegeplanung ist fast unmöglich. Deshalb soll im Projekt „INGE integrate4care“ eine digitale Serviceplattform entwickelt werden, die eine sektorübergreifende Versorgung ermöglicht.

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Mit dem Projekt „Modelle für die personalisierte Medizin (MPM)“ wollen Forscher des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) intelligente Technologien im Bereich der personalisierten Krebsmedizin in den klinischen Alltag integrieren (WrightStudio - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt „Modelle für die personalisierte Medizin (MPM)“

„Digitaler Zwilling“ soll Krebstherapie unterstützen

In einem Forschungsprojekt wollen Leipziger Wissenschaftler des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) neue Lösungsansätze wie vernetzte Therapie-Informationen in der virtuellen Realität und intelligente Sprachassistenten zur Unterstützung der onkologischen Behandlung einsetzen. Ziel ist es, eine wissenschaftliche und methodische Grundlage für personalisierte und durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Krebsbehandlungen zu schaffen.

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Wissenschaftler an der Universität Bamberg haben in einem Forschungsprojekt eine Blockchain-Plattform entwickelt, die alle Medikamente und ihre Transportwege vermerken soll (fotomek - stock.adobe.com)
Forschungspojekt an der Universität Bamberg

Blockchain-Projekt soll gefälschte Medikamente eindämmen

Gefälschte Medikamenten können schädliche oder inaktive Inhaltsstoffe enthalten und sogar zum Tod führen. Laut dem Bamberger Wirtschaftsinformatiker Jens Mattke ist ein großer Teil der global vertriebenen Arzneimittel gefälscht. Deshalb haben vier Wissenschaftler der Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg eine Blockchain-Plattform entwickelt, um die Pharma-Lieferkette transparenter zu machen.

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Das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) soll vor allem die Sicherheit der Daten bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte regeln (doomu - stock.adobe.com)
Gesundheitsminister legt PDSG-Entwurf vor

Spahn: ePA-Daten dürfen nicht in „falsche Hände geraten“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits durchgesetzt, dass ab 2021 die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten müssen. Nun will der Gesundheitsminister mithilfe des Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) die Einführung der ePA weiter vorantreiben und gleichzeitig den Datenschutz ausbauen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat dazu einen Entwurf zur Abstimmung bei der Bundesregierung vorgelegt.

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Mithilfe der App-Anwendung von OnlineDoctor können Patienten ihre Hautprobleme per Smartphone-Foto an ihren Hautarzt senden  (OnlineDoctor)
Gesundheits-App

Hautkrankheiten per Smartphone abklären

Über die seit 2016 gegründete Online-Plattform des Schweizer Start-ups OnlineDoctor können Patienten Fotos von erkrankten Hautstellen per Smartphone an ihren Hautarzt schicken und so innerhalb von maximal 48 Stunden eine Beurteilung erhalten. Nun will das Unternehmen auch den deutschen Markt erobern.

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Das Land Baden-Württemberg will 42 innovative Projekte des Forums Gesundheitsstandort mit einer Summe von 50 Millionen Euro fördern (ipopba - stock.adobe.com)
Baden-Württemberg fördert Gesundheitsprojekte

Land stellt 50 Millionen Euro bereit

Laut Staatsministerium haben sich inzwischen mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Forschungsinstituten und Universitäten sowie Pharma- und Medizintechnikfirmen im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Ziel des Forums ist, neue Lösungsansätze sowohl zum Nutzen von Patienten als auch zur Weiterentwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Für die Umsetzung der Projekte will das Land nun 50 Millionen Euro bereitstellen.

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Bei Antibiotika-Resistenz gefährlich: Staphylococcus-aureus-Bakterien (rund/gelb) können u.a. Lungen-, Herz- und Hirnhautentzündung sowie Sepsis verursachen. Hier beim Versuch, weißen Blutkörperchen (blau) zu entkommen, die für die Infektabwehr zuständig sind (National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), USA)
IT-Lösung für die Erforschung von Antibiotika-Resistenzen

Plattform soll Informationen für Global AMR R&D Hub bündeln

Durch den unsachgemäßen Gebrauch von Medikamenten breiten sich Antibiotika-Resistenzen weltweit immer mehr aus. Somit steigt die Gefahr der Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Aus diesem Grund wird in verschiedenen Projekten der medizinischen Forschung vermehrt nach einer Lösung zur Bekämpfung von resistenten Bakterien gesucht. Im Auftrag des Global Antimicrobial Resistance Research and Development Hub (Global AMR R&D Hub) soll eine IT-Plattform entwickelt werden, die einen weltweiten Überblick über maßgebliche Forschungsaktivitäten bietet.

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Prof. Gérard Krause, Forschungsleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung: „Die aktuelle Epidemie zeigt, wie dringend detaillierte Daten für die Risikoeinschätzung benötigt werden und auch, wie groß der Bedarf für ein strukturiertes Management der Eindämmungsmaßnahmen ist“ (peterschreiber.media – stock.adobe.com)
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung: Seuchenüberwachung per App

Coronavirus im Visier

Seit Ende 2019 breitet sich ein neuartiges Coronavirus, das schwere Lungentzündungen auslösen kann, besonders schnell aus. Nun sollen strenge Maßnahmen zur Seuchenkontrolle eine weitere Verbreitung stoppen. Dazu haben Forscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig die dort bereits entwickelte App zur Seuchenüberwachung um ein Modul zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie erweitert.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Anforderungen, die Gesundheits-Apps für eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllen müssen, in einem Entwurf vorgelegt (georgejmclittle - stock.adobe.com)
Gesundheits-Apps auf Rezept

Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Seit Inkrafttreten des Digitalen-Versorgungs-Gesetz (DVG) am 19. Dezember 2019 können sich Patienten digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps vom Arzt verschreiben und von der Krankenkasse erstatten lassen. Das gilt jedoch nur für Anwendungen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Qualität, Datensicherheit und Datenschutz geprüft und in das Verzeichnis aufgenommen wurden. Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem Entwurf festgelegt, welche Anforderungen die App-Hersteller erfüllen müssen.

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Die OTH Regensburg will so genannte Telepräsenz-Roboter im häuslichen Umfeld von Schlaganfallpatienten testen (Tanja Esser - stock.adobe.com)
Hilfe für Schlaganfallpatienten durch intelligente Assistenten

Melanie Huml fördert „DeinHaus 4.0“ mit über 2,5 Millionen Euro

Nach einem großen Schlaganfall können nur rund 15 Prozent der Patienten – eine klassische chemische Therapie vorausgesetzt – nach drei Monaten wieder ein eigenständiges Leben führen. Um Familienmitglieder und Pflegedienste hier zu entlasten, wird der Einsatz von autonomen Pflege- und Hilfesystemen derzeit verstärkt erforscht. Auch der Freistaat Bayern födert in Forschungen in diesem Bereich.

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Auf dem ETIM-Kongress in Essen (Universitätsmedizin Essen)
ETIM-Kongress 2020

„Artifical Intelligence and Microlearning“

Die Universitätsmedizin Essen (UME) und die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen laden am 28. und 29. Februar 2020 Ärzte, Informatiker, Ingenieure, Wissenschaftler und andere Experten ein, um über den technologischen Fortschritt im Gesundheitswesen zu sprechen. Die Topthemen sind: Welche Aufgabe übernehmen Künstliche Intelligenz (KI), Microlearning, Big Data und Robotik im interdisziplinär agierenden Krankenhaus? Wo wird heute schon was wie eingesetzt?

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Die Ergebnissen einer Umfrage von samedi zeigen, dass viele Deutsche gegenüber den neuen digitalen Angeboten im Gesundheitsberich aufgeschlossen sind. 35 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen die Online-Terminbuchung, 34 Prozent suchen online nach ihrem Arzt und jeder Vierte lässt sich per eMail oder SMS an den Arztbesuch erinnern (elenabsl - stock.adobe.com)
Digitale Gesundheitsanwendungen

Welche Services werden bereits genutzt?

Ob Telemedizin, eRezepte, Online-Terminvereinbarung oder Web-Sprechstunde – mit der Einführung des Digitalen-Versorgungs-Gesetzes (DVG) hat die Bundesregierung den Weg für neue Technologien frei gemacht. Doch wie sieht der derzeitige Stand der digitalen Gesundheitsanwendungen tatsächlich aus? Welche Services werden bereits genutzt und wie werden sie angenommen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Software-Anbieter für Patientenkommunikation und Ressourcenplanung in der Praxis, samedi im „Digitalisierungsreport 2019: Der digitale Patient im deutschen Gesundheitswesen“.

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Mit der KI-basierten Mobilitätsanalyse-App von Lindera kann das Gangbild von sturzgefährdeten Patienten ermitteln werden (Lindera)
KI-basierte Mobilitätsanalyse

Sturzfaktoren von Patienten per App ermitteln

Das Unternehmen Linera will die nach Expertenstandard vorgeschriebene Gangbildanalyse digitalisieren, um so eine schnelle und präzise Erkennung der Sturzfaktoren von gefährdeten Patienten zu ermöglichen. Dazu hat das Startup eine neue 3D-Mobilitätsanalyse-App entwickelt, die neben einer individuellen Maßnahmenplanung zur Sturzprophylaxe eine systematische Pflegedokumentation bieten soll.

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In einem neuen Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Essen soll eine automatisierte patientenindividuelle Blutproduktezuordnung und ein verbessertes Logistikmanagement in der Transfusionsmedizin entwickelt werden, um die Versorgung zu verbessern (Gina Sanders - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt

KI soll Nutzung von Blutprodukten optimieren

Blutprodukte sind aus der modernen Medizin nicht wegzudenken, weshalb es denn auch immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung kommt. Ein neues Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Essen beschäftigt sich nun damit, wie der Einsatz und die Nutzung mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) verbessert werden kann.

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 (Microgen - stock.adobe.com)
Digitales Corona-Gesundheitszertifikat entwickelt

Covid-19-Testergebnis via QR-Code und Smartphone

Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Deshalb wollen die Blockchain Cybersecurity-Spezialisten von Ubirch gemeinsam mit einem Konsortium aus Herstellern medizinischer Geräte, Laboren, Krankenhäusern und Anbietern von klinischen Datenverwaltungssystemen die sichere Rückkehr in eine „neue Normalität“ beschleunigen. Dazu haben sie ein digitales Corona-Gesundheitszertifikat entwickelt.

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Gesundheits-Apps werden immer häufiger genutzt (SergeyBitos - stock.adobe.com)
Coronakrise: Antrieb für die digitale Medizin

Nutzerzahlen von Gesundheits-Apps steigen um 16 Prozent

Während viele deutsche Start-ups mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 zu kämpfen haben, profitiert die Healthcare-Branche durch die erhöhte Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen. Eine Umfrage unter deutschen Digital-Healthcare-Gründern und -Investoren sowie eine Datenanalyse von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, zeigt: Die monatlichen Nutzerzahlen von Health- und Fitnessanwendungen sind seit Mitte März um 16 Prozent angestiegen.

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Mit dem webbasierten Termin-System können Termine zur Corona-Impfung gebucht und verwaltet werden (Alexander Limbach – stock.adobe.com)
Corona-Pandemie

Online-Terminsystem für Impfzentren

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hofft noch in diesem Jahr auf die Freigabe eines Impfstoffes gegen Corona. Deshalb werden zurzeit bundesweit Impfzentren vorbereitet. Doch wie können die Impftermine verwaltet werden? Dazu bietet der Software-Entwickler Smart CJM eine digitale Lösung an.

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Wissenschaftler der Albert-Ludwigs-Universität haben alle bisher öffentlich verfügbaren COVID-19-Genomdaten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy bereitgestellt (Corona Borealis - stock.adobe.com)
Open-Source-Plattform für COVID-19-Datenanalyse

Know-how zum Coronavirus für Wissenschaftscommunity

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus das Zeug zur Pandemie. Angesichts dieses Potenzials ist es wichtig, dass Behörden, Institute und Labore weltweit Zugang zu den jeweils aktuellen Forschungs- und Verbreitungsdaten haben. Um diesen Datenaustausch zu erleichtern, haben Dr. Wolfgang Maier und Dr. Björn Grüning von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg zusammen mit Forschern aus Belgien, Australien und den USA die bisher verfügbaren Daten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy veröffentlicht.

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Die Befragung von Pure Storage zeigt den aktuellen Status von KI im Gesundheitswesen (WrightStudio - stock.adobe.com)
Aktuelle Studie von Pure Storage

Bedeutung von KI im Gesundheitswesen steigt

Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen nimmt immer mehr zu, da die sie Arbeitsabläufe effizienter gestalten kann. Beispielsweise können Ärzte KI-Anwendungen zur Verbesserung der bildgebenden Diagnostik einsetzen. Pure Storage hat dazu weltweit 1.238 Führungskräfte im Gesundheitswesen befragt, um herauszufinden, was ihrer Meinung nach heute die wichtigsten Prioritäten und Herausforderungen in Sachen KI sind.

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 (medisign)
TI-Anwendungen für Heilberufe

Zweite Generation des eArztausweises zugelassen

Die Bundesärztekammer hat nun auch die Zulassung für die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises der Generation 2 (eHBA G2) von medisign ausgesprochen. Mithilfe des eHBA G2 können Ärzte künftig alle notwendigen Funktionen für die Anwendung zur elektronischen Authentifizierung, Signatur und Verschlüsselung sowie zusätzlich eine kontaktlose Schnittstelle (NFC) nutzen.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Anforderungen, die Gesundheits-Apps für eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllen müssen, in einem Entwurf vorgelegt (georgejmclittle - stock.adobe.com)
Gesundheits-Apps auf Rezept

Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Seit Inkrafttreten des Digitalen-Versorgungs-Gesetz (DVG) am 19. Dezember 2019 können sich Patienten digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps vom Arzt verschreiben und von der Krankenkasse erstatten lassen. Das gilt jedoch nur für Anwendungen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Qualität, Datensicherheit und Datenschutz geprüft und in das Verzeichnis aufgenommen wurden. Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem Entwurf festgelegt, welche Anforderungen die App-Hersteller erfüllen müssen.

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Das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) soll vor allem die Sicherheit der Daten bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte regeln (doomu - stock.adobe.com)
Gesundheitsminister legt PDSG-Entwurf vor

Spahn: ePA-Daten dürfen nicht in „falsche Hände geraten“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits durchgesetzt, dass ab 2021 die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten müssen. Nun will der Gesundheitsminister mithilfe des Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) die Einführung der ePA weiter vorantreiben und gleichzeitig den Datenschutz ausbauen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat dazu einen Entwurf zur Abstimmung bei der Bundesregierung vorgelegt.

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Mithilfe des Wärmebildsystems lässt sich die Körpertemperatur im Gesicht einer Person bestimmen  (Seek Thermal)
Wärmebild-Technologie im Kampf gegen das Coronavirus

Fiebermessen für ein sicheres Zusammenleben

Gerade dort wo viele Menschen zusammenkommen, sind Lösungen gefragt, die das Zusammenleben während der Corona-Pandemie sicherer machen. Viele öffentliche Einrichtungen in den USA setzen daher auf Fieberscanner im Eingangsbereich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hierfür bietet das Unternehmen Seek Thermal ein Infrarot-Wärmebildsystem an, mit dem die menschliche Hauttemperatur kontaktlos gemessen wird.

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Um Krankenhäuser bei der Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes zu unterstützen, legte die DKG dem BSI als Leitfaden den Sicherheitsstandard B3S Krankenhaus vor (adam121 - stock.adobe.com)
Wenn Leben von IT-Sicherheit abhängen

Mit B3S zu mehr Sicherheit in Krankenhäusern

Bei Angriffen auf Krankenhäuser haben es Cyberkriminelle oft auf wertvolle Patientendaten abgesehen. Aus diesem Grund gelten sie gemäß BSI als Kritische Infrastrukturen (KRITIS). Um Krankenhäuser bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Cyber-Sicherheit zu unterstützen, hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den branchenspezifischen Sicherheitsstandard B3S Krankenhaus entworfen.

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Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Energieversorger müssen besonders aufpassen ( CROCOTHERY - stock.adobe.com)
Cyber-Security

Diese fünf Sicherheitsrisiken sollten vermieden werden

Die Herausforderungen der IT-Sicherheit nehmen bei Krankenhäusern, Energieversorgern und öffentlichen Einrichtungen kontinuierlich zu, denn die Angriffsflächen für Hacker werden immer vielfältiger. Der Security-Anbieter Virtual Solution warnt vor fünf Sicherheitsfallen, die Betreiber von kritischen Infrastrukturen (KRITIS) vermeiden sollten.

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 ( wladimir1804 - stock.adobe.com)
IT-Sicherheit in Krankenhäusern

Alte Windows-Systeme und fehlende Sicherheitskultur

Eine Studie des BSI zum Thema KRITIS-Sektor Gesundheit stellte fest, dass in Krankenhausorganisationen eine IT-spezifische Sicherheitskultur fehlt. Häufig wechselndes Personal aufgrund von Schichtwechsel, Teilzeitarbeit, Leiharbeit oder durch Belegärzte erschweren die Sensibilisierung der Beschäftigten im Bereich IT-Sicherheit. Neben diesem eher organisatorischem Aspekt spielt auch der technische Hintergrund eine wichtige Rolle.

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Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) will sich dafür einsetzen, dass die geplante elektronische Patientenakte (ePA) von Beginn an forschungsgeeignet ist (nicescene - stock.adobe.com)
Medizininformatik-Initiative (MII)

ePA soll „forschungsoffen gestaltet sein“

Die Beteiligten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen sich dafür einsetzen, dass künftig Routinedaten der Krankenversorgung deutschlandweit für die medizinische Forschung zur Verfügung stehen. Dazu sollen alle Universitätskliniken Deutschlands – an derzeit über 30 Standorten – gemeinsam mit weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industriepartnern gemeinsam Datenintegrationszentren aufbauen sowie Lösungen für konkrete Anwendungsfälle entwickeln.

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Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat einen Zulassungsantrag bei der gematik gestellt, um künftig den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) anbieten zu können (vladwel – stock.adobe.com)
Kommunikation im Gesundheitswesen

DGN wird bald KIM Anbieter

Für den sicheren Datenaustausch im vernetzten Gesundheitswesen können Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und alle anderen, die an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden werden sollen, den Fachdienst Kommunikation im Medizinwesen (KIM) verwenden. Dafür müssen sie sich bei einem von der gematik zugelassenen KIM-Anbieter registrieren. Zum Anbieterkreis zählt künftig auch das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN).

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Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) veröffentlicht eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen zum Referentenentwurf der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
DiGAV

SVGDV kritisiert Gesetzentwurf

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Januar einen Entwurf für die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) vorgelegt, um die Anforderungen – die Hersteller erfüllen müssen – , zu regeln. Nun meldet sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) zu Wort und kritisiert den Gesetzentwurf in Bezug auf Datenschutz, Verbraucherschutz sowie Nutzerfreundlichkeit.

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Die Münchner COVID-19-Studie dient dazu die Dynamik des Infektionsgeschehens stellvertretend für die gesamte Bevölkerung zu beobachten (DN6 - stock.adobe.com)
Stichprobenanalyse im Kampf gegen das Coronavirus

Markus Söder stellt COVID-19-Forschungsprojekt vor

Bisher kann niemand genau sagen, wie viele Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sind, da die aktuellen Daten keine ausreichende Berechnungsgrundlage bieten. Vor diesem Hintergrund stellt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ein Forschungsprojekt vor, in dem die Daten von 3.000 Haushalten in München mithilfe elektronischer Fragebögen und Bluttests gesammelt werden sollen.

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 (maxsim –  stock.adobe.com, Sprengel & Partner)
Verschlüsselte eMail-Kommunikation und sicherer Datenaustausch

Asklepios Klinikverband setzt auf SEPPmail

Krankenhäuser verarbeiten tagtäglich Unmengen an sensiblen Informationen und sind daher ein besonders beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Besonders durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und das IT-Sicherheitsgesetz stehen sie in der Verantwortung, ein hohes Sicherheitsniveau einzuhalten. Dafür sind passende IT-Security-Lösungen gefordert, unter die auch der Einsatz einer geeigneten eMail-Verschlüsselungslösung fällt.

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Im Rahmen des Industrieforums der gematik gab es einen Erfahrungsaustausch mit rund 200 Herstellern (gematik/ Mandy Kloetzer)
Telematikinfrastruktur

gematik unterstützt Hersteller bei Schnittstellenimplementierung

Um den Arbeits- und Zeitaufwand im Praxisalltag zu verringern und gleichzeitig die Rechtssicherheit und den Datenschutz zu erhöhen, sollen künftig elektronische Anwendungen wie Notfalldaten-Management (NFDM), der elektronische Medikationsplan (eMP) und der Sichere eMail- und Datenaustausch mit KOM-LE über die Telematikinfrastruktur (TI) zur Verfügung stehen beziehungsweise genutzt werden können. Wie diese Anwendungen sicher in bestehende IT-Strukturen integriert werden, darüber tauschte sich die gematik im Rahmen des Industrieforums mit rund 200 Herstellern aus.

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Die Barmer-Ärztebefragung 2020 zeigt: 42 Prozent der Ärzte sind offen für digitale Gesundheitshelfer (tadamichi - stock.adobe.com)
Barmer-Umfrage

Ärzte sind offen für Gesundheits-Apps

Demnächst können Ärzte die ersten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelisteten Medizin-Apps verschreiben. Das ermöglicht die Verordnung der sogenannten DiGA durch das Digitale-Versorgung-Gesetz. Doch wie stehen die Ärzte dazu? Eine Umfrage der Barmer zeigt, dass Mediziner überwiegend offen für Gesundheits-Apps sind.

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Jeder zweite Patient in Deutschland ist der Meinung, dass Computerprogramme mit künstlicher Intelligenz (KI) Röntgenbilder schneller analysieren können als Ärzte, so das Ergebnis einer Studie des Digitalverband Bitkom zum Thema KI in der Medizin (leowolfert - stock.adobe.com)
KI in der Medizin

Das erhoffen sich Patienten von Doktor Roboter

Der Branchenverband Bitkom hat in einer Umfrage den Bundesbürgern auf den Zahn gefühlt und abgefragt, was diese vom Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Diagnostik und Therapie halten.Offenbar sieht die Hälfte der Bürger in KI-basierten Expertensystemen eine effektive Unterstützung für Mediziner. Zudem will sich künftig jeder Dritte regelmäßig eine Zweitmeinung von einer KI einholen.

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Künftig präsentiert Google die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals in hervorgehobenen Info-Kästen (WrightStudio – stock.adobe.com)
Nationales Gesundheitsportal

BMG startet Zusammenarbeit mit Google

Wer im Internet nach verlässlichen Informationen zu Gesundheitsthemen wie Grippe, Migräne oder Allergien sucht, soll künftig leichter fündig werden. Bei einer medizinischen Stichwortsuche präsentiert die Suchmaschine Google ab sofort die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals in einem hervorgehobenen Info-Kasten.

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