Projekt IRIS
Rettungsdienstdaten für die Gesundheitsversorgung

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Rettungskräfte sind täglich im Einsatz und legen dabei etliche Kilometer zurück. Die Universität Göttingen hat sich gemeinsam mit dem Landkreis Helmstedt gefragt, wie sich diese Daten vor Ort nutzen lassen. Mit dem Projekt IRIS entsteht erstmals eine Datenbasis, die langfristig die Gesundheit vor Ort durch die kommunale Gesundheitsplanung verbessern soll.

Moritz Werner (v. l.), Projektkoordinator, und Maik Sullek, technischer Sachbearbeiter für IRIS beim Landkreis Helmstedt, mit Linda Hoffmeister, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Göttingen, auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin.(Bild:  © Serina Sonsalla)
Moritz Werner (v. l.), Projektkoordinator, und Maik Sullek, technischer Sachbearbeiter für IRIS beim Landkreis Helmstedt, mit Linda Hoffmeister, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Göttingen, auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin.
(Bild: © Serina Sonsalla)

Rettungsdiensteinsätze geben Aufschluss darüber, welche gesundheitlichen Herausforderungen die Menschen in einer Region besonders häufig betreffen. Allein das Bayerische Rote Kreuz verzeichnete im vergangenen Jahr knapp zwei Millionen Einsätze. Gemeinsam mit dem Landkreis Helmstedt untersuchte die Universität Göttingen, wie sich diese Daten nutzen lassen, um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum dauerhaft zu verbessern.

Auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin stellten Moritz Werner und Maik Sullek von der Stabsstelle Integrierte Sozialplanung des Landkreises Helmstedt gemeinsam mit Linda Hoffmeister vom Team Allgemeinmedizin der Universität Göttingen das Projekt IRIS (Integration von Rettungsdienstdaten in die öffentliche Gesundheitsplanung zur Verbesserung der ländlichen Gesundheitsversorgung) vor. Darin sollen bisher getrennt vorliegende und anonymisierte Daten des Rettungsdienstes und des Gesundheitsamtes miteinander verknüpft und systematisch ausgewertet werden.

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