Nina Warken wird nach Informationen der „ZEIT“ ihr Amt als Bundesgesundheitsministerin abgeben und den Posten als Kanzleramtschefin übernehmen. Ihr Nachfolger steht offenbar schon fest.
Vom Papier-EKG zur intelligenten Onkologie: Wie Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Patienten von neuen Technologien profitieren – und warum das Fundament oft noch fehlt.
Wenn es um die Diagnose und Behandlung von Patientinnen und Patienten geht, zählt jede Sekunde. Daher ist es entscheidend, jederzeit in Echtzeit auf die richtigen Informationen – und damit Daten – zugreifen zu können.
Mit 2,7 Millionen Euro fördert der Bund ein neues Robotik-Projekt am UKSH. Ziel ist es, mithilfe von KI und moderner Bildgebung Hirntumor-Operationen künftig präziser und sicherer zu machen. Roboter sollen Tumorgewebe perspektivisch eigenständig erkennen und entfernen können.
Ein Team am französischen Institut Curie hat Hirndaten aus ¹⁸F-FDG-PET/CT-Aufnahmen automatisiert ausgewertet und einen Zusammenhang mit dem Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem Lungenkrebs gefunden. Der medizintechnische Reiz: Die Zusatzinformation entsteht allein durch Software – ohne neuen Scan, weiteren Radiotracer oder zusätzliche Strahlenexposition.
Ein pneumatischer Handschuh, der mithilfe von elektrischen Signalen aus der Unterarmmuskulatur und maschinellem Lernen gesteuert wird: Das „Soft-Hand-Exoskelett“ unterstützt bei Lähmungserscheinungen der Hand.
Wie wird aus dem KI-Hype ein echter Mehrwert für die Gesundheitsversorgung? Die smartXcare widmet sich am 29. September in der Seifenfabrik Düsseldorf genau dieser Frage. Im Fokus: strukturierte, interoperable Daten und skalierbare KI-Lösungen für das Gesundheitswesen.
Die US-Telekommunikationsbehörde FCC verbietet künftig die Einfuhr ausländischer, beweglicher Roboter – etwa zweibeinige Humanoiden oder vierbeinige Modelle. Grund seien Sicherheitsrisiken durch ihre Netzwerk-Anbindung, die für Spionage genutzt werden könnte.
Mehr als 1.000 Beschäftigte von OpenAI, Google, Meta und Anthropic warnen vor einem Kontrollverlust durch selbstlernende KI. Sie fordern internationale Regeln, um das Tempo zu bremsen – auch nach einem Hackerangriff durch eine KI.
Das bundesweit erste KI-Reallabor für die Gesundheitsversorgung nimmt offiziell den Betrieb auf: Am Bosch Health Campus in Stuttgart öffnet die „Saindbox“ für externe Akteure und schafft einen Raum für regulatorisches Lernen nach dem EU AI Act. Das Ziel: Gute Ideen schneller in die Versorgung bringen.