gesponsertCybersicherheit im Gesundheitswesen Wie Kliniken, Arztpraxen und Gesundheitszentren ihre IT-Sicherheit passend stärken

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NIS2, Ransomware und knappe IT-Ressourcen erhöhen den Druck auf Gesundheitseinrichtungen. Doch wirksamer Schutz folgt keinem Standardschema. Eine Klinik braucht andere Sicherheitsstrukturen als eine Arztpraxis.

Für Krankenhäuser beginnt moderne Cybersicherheit mit Transparenz. (Bild: ©  ESET)
Für Krankenhäuser beginnt moderne Cybersicherheit mit Transparenz.
(Bild: © ESET)

Die Cybersicherheit im Gesundheitswesen kommt in Bewegung. Das zeigt eine aktuelle ESET-Umfrage unter Entscheiderinnen und Entscheidern deutscher Gesundheitseinrichtungen. Krankenhäuser investieren stärker in Notfallübungen, Awareness-Maßnahmen und die Absicherung medizinischer Geräte. Gleichzeitig bleiben wichtige Baustellen offen. Nur rund 30 Prozent der befragten Kliniken verfügen über einen strukturierten Notfallplan, der regelmäßig getestet wird. Bei Universitätskliniken liegt dieser Wert sogar nur bei rund 21 Prozent.

Insgesamt fühlen sich viele Akteure aus dem Gesundheitswesen gut bis sehr gut auf „den“ Ernstfall vorbereitet; was nicht heißen soll, dass kein Handlungsbedarf bestünde.(Bild:  ESET)
Insgesamt fühlen sich viele Akteure aus dem Gesundheitswesen gut bis sehr gut auf „den“ Ernstfall vorbereitet; was nicht heißen soll, dass kein Handlungsbedarf bestünde.
(Bild: ESET)

Diese Zahlen zeigen, dass sich etwas verändert, aber auch, dass viele Einrichtungen noch nicht dort stehen, wo sie stehen müssten. Das betrifft nicht nur die Vorbereitung auf den Ernstfall. Oft fehlt bereits der vollständige Blick auf die eigene Angriffsfläche. Veraltete Systeme, unzureichend abgesicherte Fernzugänge, schlecht geschützte E-Mail-Konten, offene Schwachstellen, vernetzte Medizingeräte oder zu weitreichende Zugriffsrechte fallen im Alltag nicht immer sofort auf. Für Angreifer sind genau solche Lücken attraktiv.

Moderne Cybersicherheit beginnt deshalb nicht mit einer möglichst langen Produktliste. Sie beginnt mit einer nüchternen Bestandsaufnahme. Welche Systeme sind besonders kritisch? Welche Zugänge müssen besser geschützt werden? Wo entstehen Risiken durch Cloud-Dienste, Dienstleister oder medizinische Geräte? Und wie schnell kann eine Einrichtung reagieren, wenn ein Angriff nicht mehr nur theoretisch ist?

Diese Fragen stellen sich im gesamten Gesundheitswesen. Die Antworten fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Eine Universitätsklinik mit Forschungsnetzen, Laborbereichen, tausenden Nutzern und zahlreichen vernetzten Medizingeräten braucht einen anderen Schutz als eine hausärztliche Praxis oder ein medizinisches Versorgungszentrum. Wer beides mit demselben Sicherheitsmodell beantworten will, greift zu kurz.

Angriffsflächen erkennen, bevor Angreifer sie nutzen

Gesundheitseinrichtungen benötigen keine Einheitslösung, sondern ein Sicherheitsniveau, das zu ihrem Risiko, ihrer Größe und ihren personellen Möglichkeiten passt. Im Kern geht es überall um dieselbe Frage: Welche Systeme, Zugänge und Abläufe sind so wichtig, dass ihr Ausfall die Versorgung unmittelbar beeinträchtigen würde?

In Krankenhäusern hängen medizinische Behandlung, Diagnostik, Verwaltung und Kommunikation eng an digitalen Prozessen. Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff betrifft dort nicht nur einzelne Arbeitsplätze. Er kann Aufnahmeprozesse, Laborwege, Bildgebung, OP-Planung oder die interne Kommunikation stören. Gerade deshalb reicht es nicht, allein Endgeräte zu schützen. Kliniken müssen ihre Angriffsflächen kontinuierlich im Blick behalten, Schwachstellen priorisieren und verdächtige Aktivitäten früh erkennen.

Bei Arztpraxen und kleineren ambulanten Einrichtungen ist das Bedrohungsbild anders, aber nicht harmloser. Ihre IT-Umgebungen sind meist überschaubarer, werden jedoch häufig mit deutlich weniger personellen Ressourcen betreut. Wenn die Praxissoftware ausfällt, Patientendaten verschlüsselt werden oder Termine, Befunde und Abrechnungen nicht mehr verfügbar sind, steht der Betrieb schnell still. Ein kompromittiertes E-Mail-Konto, ein schlecht gesicherter Fernzugang oder ein nicht aktualisierter Rechner können dafür bereits genügen.

Wer seine Angriffsflächen besser verstehen und gezielt reduzieren möchte, findet auf der ESET Healthcare-Seite einen Überblick über passende Schutzansätze für Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Zur Healthcare-Seite von ESET

Kliniken brauchen Sichtbarkeit, Reaktionsfähigkeit und belastbare Prozesse

Für Krankenhäuser beginnt moderne Cybersicherheit mit Transparenz. IT-Teams müssen wissen, welche Systeme im Netz aktiv sind, wo Schwachstellen entstehen, welche Geräte besonders kritisch sind und welche Sicherheitsereignisse sofort untersucht werden sollten. In heterogenen Kliniknetzen mit klassischer IT, Cloud-Diensten, mobilen Arbeitsplätzen und Internet of Medical Things ist diese Übersicht unverzichtbar.

Darauf aufbauend braucht es einen mehrstufigen Schutz. Prävention bleibt wichtig, genügt aber nicht mehr allein. Moderne Endpoint-Sicherheit soll Schadsoftware möglichst früh blockieren. Zugleich müssen verdächtige Aktivitäten sichtbar werden, die sich nicht über klassische Signaturen erkennen lassen. Das betrifft etwa Angreifer, die mit gestohlenen Zugangsdaten arbeiten, legitime Administrationstools missbrauchen oder sich seitlich im Netzwerk bewegen.

Moderne Cybersicherheit folgt bei ESET einem mehrstufigen Schutzkonzept.(Bild:  ESET)
Moderne Cybersicherheit folgt bei ESET einem mehrstufigen Schutzkonzept.
(Bild: ESET)

Die ESET PROTECT Plattform bündelt zentrale Sicherheitsfunktionen und schafft eine gemeinsame Basis für Prävention, Erkennung und Verwaltung. Mit ESET Inspect lassen sich auffällige Aktivitäten tiefer analysieren und Vorfälle gezielter untersuchen. Ergänzend hilft ESET Vulnerability & Patch Management, bekannte Schwachstellen in Betriebssystemen und Anwendungen sichtbar zu machen und Patches strukturiert zu priorisieren. Gerade in Kliniken ist das wichtig, weil gewachsene IT-Landschaften und spezialisierte Software ein lückenloses Update-Management im Zweifel erschweren können.

Doch Transparenz allein reicht nicht. Kliniken arbeiten rund um die Uhr. Cyberangriffe halten sich nicht an Bürozeiten. Deshalb wird die Frage immer wichtiger, wer sicherheitsrelevante Signale bewertet, wenn interne Teams ausgelastet sind oder keine eigene 24/7-Sicherheitsorganisation existiert. ESET MDR unterstützt bei der kontinuierlichen Erkennung, Analyse und Abwehr von Bedrohungen. Für besonders anspruchsvolle Umgebungen bietet ESET PROTECT MDR einen erweiterten, KI-basierten 24/7-Ansatz.

Ein weiterer kritischer Punkt sind digitale Identitäten. Kliniken arbeiten mit zahlreichen Nutzergruppen, wechselnden Rollen, externen Dienstleistern und privilegierten Zugängen. Kompromittierte Zugangsdaten gehören deshalb zu den gefährlichsten Einfallstoren. Mit ESET Secure Authentication lassen sich Zugriffe durch Mehrfaktor-Authentifizierung zusätzlich absichern. ESET Cloud Office Security schützt zudem Microsoft-365- und Google-Workspace-Umgebungen vor Phishing, Malware und Spam.

Schließlich braucht ein Krankenhaus belastbares Krisenmanagement. Die ESET-Umfrage zeigt, dass Notfallpläne zwar weit verbreitet sind, aber vielerorts nicht regelmäßig erprobt werden. Ein Plan auf Papier schafft jedoch noch keine Resilienz. Erst klare Rollen, getestete Eskalationswege, geübte Meldeprozesse und definierte Wiederanlaufverfahren machen im Ernstfall einen Unterschied. NIS2 erhöht den Druck, diese organisatorische Seite der Cybersicherheit professionell zu verankern.

Kliniken, die Prävention, Erkennung, Reaktion und Compliance stärker zusammenführen möchten, erhalten auf der Healthcare-Landingpage von ESET einen kompakten Einstieg in passende Sicherheitskonzepte.

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Arztpraxen und MVZ benötigen Schutz, der im Alltag funktioniert

Bei kleineren Gesundheitseinrichtungen liegt der Schwerpunkt anders. Sie brauchen keinen Sicherheitsapparat wie ein Großklinikum. Sie brauchen aber einen Schutz, der die typischen Angriffspfade wirksam abdeckt und im Alltag wenig zusätzliche Komplexität erzeugt.

Dazu gehört zunächst ein zuverlässiger Schutz von Endgeräten und Servern. Arbeitsplatzrechner, Notebooks, Praxisserver und mobile Systeme müssen vor Malware, Ransomware und missbräuchlichen Aktivitäten geschützt werden. Entscheidend ist, dass dieser Schutz zentral verwaltet werden kann und nicht davon abhängt, dass einzelne Mitarbeitende Warnmeldungen technisch einordnen. Für kleinere Organisationen bietet die ESET PROTECT Plattform dafür eine zentrale Grundlage.

Ein zweiter Pflichtbaustein ist die Absicherung von Zugängen. Fernwartung, Cloud-Dienste, E-Mail-Konten und Praxisanwendungen sollten konsequent mit Mehrfaktor-Authentifizierung geschützt werden. Viele Angriffe beginnen nicht mit ausgefeilter Schadsoftware, sondern mit gestohlenen Passwörtern oder gut gemachten Phishing-Mails. ESET Secure Authentication schafft hier eine zusätzliche Schutzschicht, die sich auch in kleineren Umgebungen gut umsetzen lässt.

Auch die Kommunikation verdient Aufmerksamkeit. Praxen erhalten regelmäßig E-Mails von Patienten, Dienstleistern, Laboren, Versicherern oder Abrechnungsstellen. Diese Kommunikationsdichte nutzen Angreifer gezielt aus. ESET Cloud Office Security hilft, Phishing, schädliche Anhänge und täuschend echte Absenderfälschungen frühzeitig zu blockieren. Wenn Microsoft 365 oder Google Workspace im Einsatz sind, lassen sich außerdem Postfächer, Kollaborationsplattformen und Cloud-Dateien besser schützen.

Nicht zuletzt braucht es verlässliche Wiederherstellungsprozesse. Backups, geprüfte Rücksicherungen und einfache Notfallabläufe sind auch für kleinere Einrichtungen unverzichtbar. Eine Praxis muss keine Krisenorganisation wie ein Krankenhaus aufbauen. Sie sollte aber wissen, wer im Ernstfall entscheidet, wie Systeme wiederhergestellt werden und wie der Betrieb möglichst schnell fortgesetzt werden kann.

Praxen, MVZ und andere ambulante Einrichtungen, die ihre IT-Sicherheit ohne unnötige Komplexität stärken möchten, finden auf der ESET Healthcare-Seite weitere Informationen zu geeigneten Schutzbausteinen.

Mehr zu passgenauen IT-Sicherheitskonzepten für Kliniken, MVZ und Arztpraxen erfahren Sie auf der ESET Healthcare-Seite.

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