Digitale Transformation der Life-Sciences-Branche

So einfach wie möglich – Patienten technologisch in klinische Studien einbinden

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Weniger ist mehr

Dank technologischer Fortschritte entwickeln sich die Möglichkeiten kontinuierlich weiter, um klinische Studien zu verbessern. Lösungen zur Einbindung von Patienten konzentrieren sich nicht mehr ausschließlich darauf, an die Einnahme von Medikamenten zu erinnern oder ein Studientagebuch über das Smartphone zu führen. Stattdessen werden Systeme mit Standortkommunikation, Concierge-Diensten und sogar Transportanwendungen wie Uber integriert. Dies lässt sich als eine Phase des Übergangs betrachten, in der sich die Komplexität für alle Beteiligten zunächst erhöht.

Konnektivität und eine integrierte Plattform spielen eine wesentliche Rolle, um einen nahtlosen Informationsfluss zwischen den Systemen als auch mit dem Patienten sicherzustellen.(Bild:  Veeva Systems)
Konnektivität und eine integrierte Plattform spielen eine wesentliche Rolle, um einen nahtlosen Informationsfluss zwischen den Systemen als auch mit dem Patienten sicherzustellen.
(Bild: Veeva Systems)

Um diesen Übergang reibungsloser zu gestalten, sollten Unternehmen Prozesse standardisieren und den Anpassungsaufwand von Studie zu Studie und über das gesamte Portfolio hinweg, reduzieren. Hierfür sollten sie zentrale und skalierbare Maßnahmen entwickeln, damit sich die Teilnahme an einer Studie für Patienten besser anfühlt. Obwohl es klinische Studien geben kann, bei denen ein individueller Ansatz erforderlich ist, wie zum Beispiel bei Studien zu seltenen Erkrankungen, ist eine Standardisierung der Strategie zur Einbindung von Patienten ein Schlüssel zum Erfolg für patientenfreundliche Studien.

Zusammenarbeit zwischen Sponsoren und Prüfzentren optimieren

Standardisierte Prozesse und Arbeitsabläufe können Sponsoren helfen, die Komplexität der Implementierung zu reduzieren und ein wiederholbares Modell für sämtliche Studien zu schaffen. Dabei spielen Konnektivität und eine integrierte Plattform eine wesentliche Rolle, um einen nahtlosen Informationsfluss zwischen den Systemen als auch mit dem Patienten sicherzustellen. Daher sollte diese als wichtiger Punkt in die Strategie integriert werden. Somit lässt sich die Datenqualität verbessern und nachgelagerte Probleme, wie etwa die Extraktion von Informationen aus isolierten Systemen, können vernachlässigt werden.

Eine integrierte Plattform, die eine End-to-End-Verbindung zwischen der Patiententechnologie, der Schnittstelle des Prüfzentrums und den Systemen des Sponsors ermöglicht, trägt dazu bei, diesen Prozess zu rationalisieren, menschliche Fehler reduzieren und sicherzustellen, dass die Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Ein standardisierter und vernetzter Ansatz erleichtert es, Patienten auf breiter Basis in Studien einzubinden und gleichzeitig für Konsistenz bei den Prüfzentren zu sorgen. Das Wichtigste ist jedoch, dass es Patienten wesentlich leichter gemacht wird, an einer Studie teilzunehmen, wenn Sponsoren und Prüfzentren besser zusammenarbeiten. Das ist umso wichtiger, als dass ein Patient bereits genug damit zu tun hat, mit seiner Erkrankung umzugehen. Da braucht es nicht noch zusätzlich die Herausforderung, sich mit einer Vielzahl voneinander isolierten Technologien auseinanderzusetzen.

Werner Engelbrecht
ist Senior Director Strategy bei Veeva Systems.

Bildquelle: Veeva Systems

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