Apotheken in Europa Mathias Arnold wird europäischer Apothekerpräsident

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Die Generalversammlung des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) hat Mathias Arnold in das höchste Amt des Verbandes gewählt. Arnold ist Apotheker aus Halle/Saale.

Mathias Arnold, Apotheker aus Halle/Saale, wird ZAEU-Präsident im Jahr 2027.(Bild:  ABDA/Klemm)
Mathias Arnold, Apotheker aus Halle/Saale, wird ZAEU-Präsident im Jahr 2027.
(Bild: ABDA/Klemm)

Mathias Arnold wird europäischer Apothekerpräsident im Jahr 2027. Der 62-jährige Pharmazeut folgt damit auf auf den polnischen Apotheker Dr. Mikolaj Konstanty, der die Präsidentschaft im Jahr 2026 innehat. Arnold wird damit im nächsten Jahr gemeinsam mit Vizepräsidentin Ana Soldo die Interessen von Europas Apothekerschaft in Brüssel vertreten.

Die Position ist für Arnold nicht neu. Im Jahr 2020 war er ZAEU-Vizepräsident. Seit 2026 gehört er zudem dem neunköpfigen ZAEU-Exekutivkomitee an. Seit 2018 ist er Delegationsleiter der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf internationaler Ebene.

„Die globalen Herausforderungen bei der Arzneimittelversorgung sind groß und werden immer größer. Oft lohnt es sich deshalb, den Blick über die eigenen Landesgrenzen hinaus zu wagen und europäische Lösungen zu finden, wenn einzelstaatliche Maßnahmen nicht ausreichen“, sagt Arnold. „Im Mittelpunkt unserer Verbandsarbeit steht auch im Jahr 2027 die Begleitung der europäischen Gesetzgebung, wie beim Lieferengpass-Management und der damit verbundenen Umsetzung des Critical Medicines Act. Und ganz generell gilt es, die Zukunft der Apotheke mit einer fachlich hochwertigen und patientenorientierten Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten zu sichern“, beschreibt der Apotheker die Schwerpunkte seiner Arbeit 2027.

Arnold weiß um die Veränderungen, die auf die Apothekerschaft zukommen: „In Zukunft wird die Apotheke mit neuen und weitergehenden Aufgaben ein essentialer Bestandteil einer effizienten Primärversorgung und der Prävention sein müssen. Wir müssen dafür die politischen, rechtlichen, fachlichen und digitalen Rahmenbedingungen schaffen.“

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