Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Anforderungen, die Gesundheits-Apps für eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllen müssen, in einem Entwurf vorgelegt (georgejmclittle - stock.adobe.com)
Gesundheits-Apps auf Rezept

Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Seit Inkrafttreten des Digitalen-Versorgungs-Gesetz (DVG) am 19. Dezember 2019 können sich Patienten digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps vom Arzt verschreiben und von der Krankenkasse erstatten lassen. Das gilt jedoch nur für Anwendungen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Qualität, Datensicherheit und Datenschutz geprüft und in das Verzeichnis aufgenommen wurden. Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem Entwurf festgelegt, welche Anforderungen die App-Hersteller erfüllen müssen.

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Mithilfe der App-Anwendung von OnlineDoctor können Patienten ihre Hautprobleme per Smartphone-Foto an ihren Hautarzt senden  (OnlineDoctor)
Gesundheits-App

Hautkrankheiten per Smartphone abklären

Über die seit 2016 gegründete Online-Plattform des Schweizer Start-ups OnlineDoctor können Patienten Fotos von erkrankten Hautstellen per Smartphone an ihren Hautarzt schicken und so innerhalb von maximal 48 Stunden eine Beurteilung erhalten. Nun will das Unternehmen auch den deutschen Markt erobern.

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Mit dem Projekt „Modelle für die personalisierte Medizin (MPM)“ wollen Forscher des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) intelligente Technologien im Bereich der personalisierten Krebsmedizin in den klinischen Alltag integrieren (WrightStudio - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt „Modelle für die personalisierte Medizin (MPM)“

„Digitaler Zwilling“ soll Krebstherapie unterstützen

In einem Forschungsprojekt wollen Leipziger Wissenschaftler des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) neue Lösungsansätze wie vernetzte Therapie-Informationen in der virtuellen Realität und intelligente Sprachassistenten zur Unterstützung der onkologischen Behandlung einsetzen. Ziel ist es, eine wissenschaftliche und methodische Grundlage für personalisierte und durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Krebsbehandlungen zu schaffen.

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KI-Projekte benötigen die richtige IT-Infrastruktur  (NetApp)
Versorgung

Wie künstliche Intelligenz hilft, Krankheiten zu bekämpfen

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind gewaltig. Die Kosten steigen, das Geld ist knapp und die Margen sinken. Gleichzeitig fehlt es an Pflegepersonal, die vorhandenen Fachkräfte sind überarbeitet. Kliniken müssen effizient wirtschaften, um Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten – und gleichzeitig Datensicherheits- und Compliance-Anforderungen bei der Verarbeitung der anfallenden Daten sicherstellen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) kann dabei helfen, dieses Dilemma zu lösen.

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