Alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen sollen Teil der digitalen Infrastruktur werden (Robert Kneschke – stock.adobe.com)
bvitg-Positionspapier

Ein digitales Gesundheitswesen für alle

In einem neuen Papier fordert der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), die Sonstigen Leistungserbringer bei der Digitalisierung „mitzudenken“. In diesem Zusammenhang fordert der Verband unter anderem eine verpflichtende Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die Digitalisierung papiergebundener Prozesse.

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Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) fordert einige Nachbesserungen beim Entwurf der Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (yavdat - stock.adobe.com)
DiGAV-Entwurf

bvitg: Zu hohe Hürden für die Hersteller

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) kritisiert den aktuellen Entwurf zur Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV), den das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) Ende Januar vorgelegt hat. Laut Aussage des Verbands stellt der Gesetzentwurf die Hersteller vor zu große Herausforderungen.

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Der eMedikationsplan kann auf der eGesundheitkarte gespeichert werden (Stockfotos-MG - stock.adobe.com)
gematik

eMedikationsplan soll die Arzneimitteltherapie verbessern

Seit 2016 haben Patienten, die dauerhaft mindestens drei auf Kassenrezept verordnete Arzneien einnehmen, einen Anspruch auf den bundeseinheitlichen Medikationsplan in Papierform. Laut der gematik sollen nun Ärzte und Apotheker die Möglichkeit haben, ihren Patienten einen digitalen Medikationsplan anzubieten. Dieser soll zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit beitragen.

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SVDGV – Industrieverband der Gesundheitsbranche (aga7ta – Fotolia)
Definitionen

Was ist der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV)?

Im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. schlossen sich die führenden Hersteller der eHealth-Branche und angrenzenden Unternehmen zusammen. Der Verband steht somit als Ansprechpartner für Mitglieder des Gesundheitssystems, der Öffentlichkeit und der Politik zur Verfügung und übernimmt etwa als Verhandlungspartner für die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) die Interessenvertretung für die Mitglieder des Verbandes.

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Wissenschaftler der Albert-Ludwigs-Universität haben alle bisher öffentlich verfügbaren COVID-19-Genomdaten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy bereitgestellt (Corona Borealis - stock.adobe.com)
Open-Source-Plattform für COVID-19-Datenanalyse

Know-how zum Coronavirus für Wissenschaftscommunity

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus das Zeug zur Pandemie. Angesichts dieses Potenzials ist es wichtig, dass Behörden, Institute und Labore weltweit Zugang zu den jeweils aktuellen Forschungs- und Verbreitungsdaten haben. Um diesen Datenaustausch zu erleichtern, haben Dr. Wolfgang Maier und Dr. Björn Grüning von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg zusammen mit Forschern aus Belgien, Australien und den USA die bisher verfügbaren Daten ausgewertet und auf der Open-Source-Plattform Galaxy veröffentlicht.

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