Software-as-a-Service Telekom bringt TI-Messenger in Krankenhäuser

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Die Telekom erweitert ihr Gesundheitsangebot um einen eigenen TI-Messenger und bringt damit eine gematik- und datenschutzkonforme Echtzeit-Kommunikationslösung in die Krankenhäuser – mit Schnittstelle für KI- und Botsysteme.

Der TI-Messenger der Telekom bietet eine offene Schnittstelle für KI- und Botsysteme und verarbeitet die Daten in der T-Cloud.(Bild:  © Deutsche Telekom/ Montage: Thomas Duckheim)
Der TI-Messenger der Telekom bietet eine offene Schnittstelle für KI- und Botsysteme und verarbeitet die Daten in der T-Cloud.
(Bild: © Deutsche Telekom/ Montage: Thomas Duckheim)

Schnelle Rückfragen, kleine Team-Informationen und kurze Absprachen: Für die Echtzeit-Kommunikation im Gesundheitswesen bringt die Telekom nun einen eigenen TI-Messenger in die Krankenhäuser.

„Eine schnelle Zweitmeinung zur Sonographie oder eine Rückfrage zur Medikation, der TI-Messenger spart lange Wartezeiten über schnelle Echtzeit-Nachrichten“, erklärt Uwe Heckert, COO von T-Health. Damit stimmen sich Pflegekräfte, Leistungserbringende sowie Ärztinnen und Ärzte direkt und datenschutzkonform ab. „Mit dem TI-Messenger bringen wir die Kommunikation im Gesundheitswesen auf ein neues Niveau. Krankenhäuser profitieren von schnelleren Abstimmungen und haben weniger Kommunikationsaufwand“, so Heckert. Der Alltag der Krankenhausmitarbeitenden wird erheblich erleichtert, indem Abläufe verbessert und beschleunigt werden. Und das käme vor allem den Patientinnen und Patienten zugute, betont er.

Gruppenchats und KI-Bots

Gruppenchats erleichtern die schnelle Koordinierung von Teams: Texte, Fotos, Dokumente und Sprachnachrichten können wie gewohnt versendet und mit allen Gruppenmitgliedern geteilt werden. Darüber hinaus ermöglicht der Telekom-TI-Messenger direkte Rückfragen an weiterbehandelnde Ärzte über das Entlassmanagement: Dadurch beschleunigt die Kommunikationslösung sektorenübergreifende Entscheidungsprozesse sowie die Abstimmung zu Diagnosen und Befunden, und stärkt die Zusammenarbeit nachhaltig.

„Wir haben unsere Version des TI-Messengers so gestaltet, dass Bots oder KI-Systeme problemlos eingebunden werden können“, erläutert der T-Health COO. So lässt sich etwa ein Dienstplan-Bot integrieren, der Fragen wie „Wer hat morgen Dienst auf Station 3?“ beantwortet – oder ein Wissens-Bot, der Rufnummern, Zuständigkeiten und Abläufe wie die Verlegung auf die Intensivstation aus den hinterlegten Klinikrichtlinien abruft.

Technische Details

Technologische Basis ist „Element Server Suite Pro“. Diese bildet das Backend für Matrix-basierte Kommunikation. Die Lösung wird auch von Regierungen und Militär genutzt.

Die Daten verarbeitet die Telekom ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Als Software-as-a-Service-Lösung umfasst das Angebot Produkt, Betrieb, Wartung und Updates – bereitgestellt in der Open Sovereign Cloud der T-Systems. „Damit wird die IT entlastet und das System ist dank der automatisierten Updates immer auf dem neusten Stand“, bekräftigt Heckert. „Kein anderer TI-Messenger-Anbieter wird von den Entwicklern des Matrix-Standards unterstützt und bietet gleichzeitig ein ISO-zertifiziertes Backend in einer souveränen Cloud.“

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