Digitalisierung des Gesundheitswesens
E-Rezept läuft, ePA und DiGA hinken hinterher

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Viele Menschen stehen digitalen Gesundheitsangeboten aufgeschlossen gegenüber. Dennoch bleiben Telemedizin und Apps auf Rezept für große Teile der Bevölkerung unbekannt. Deloitte hat untersucht, wo die Hürden liegen und was andere Anwendungen vom E-Rezept lernen können.

Digitale Lösungen gibt es im Gesundheitswesen en masse. Doch welche sind im Alltag tatsächlich angekommen und an welcher Stelle müsste zusätzliche Informationsarbeit getätigt werden?(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Digitale Lösungen gibt es im Gesundheitswesen en masse. Doch welche sind im Alltag tatsächlich angekommen und an welcher Stelle müsste zusätzliche Informationsarbeit getätigt werden?
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Die Mehrheit der Bevölkerung ist grundsätzlich bereit, Gesundheitsdaten zu teilen. Gleichzeitig haben viele Menschen digitale Versorgungsangebote bislang nicht genutzt. Das zeigt eine Befragung der Unternehmensberatung Deloitte aus dem Oktober 2026. Insgesamt signalisieren 65 Prozent der Befragten eine große oder sehr große Bereitschaft, Gesundheitsdaten zu teilen. Dieser Anteil entspricht laut Deloitte dem Wert des Vorjahres. Gegenüber einer Befragung aus dem Jahr 2024 sei er um rund 18 Prozentpunkte gestiegen.

Die Befragten verbinden mit dem Datenaustausch darüber hinaus konkrete Erwartungen. Mehr als zwei Drittel erhoffen sich eine bessere Versorgungsqualität, etwa durch frühere Diagnosen oder bessere Präventionsmaßnahmen. Ein Drittel erwartet geringere Krankenversicherungsbeiträge.

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