Confidential AI
„Vertrauen ist im Gesundheitswesen entscheidend“

Das Gespräch führte Stephan Augsten 4 min Lesedauer

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Ob in der Patientenversorgung, Forschung oder Politik: Generative KI hält zunehmend Einzug in das Gesundheitswesen. Aber wie lassen sich hochsensible Gesundheitsdaten unter allen Umständen schützen? Norbert Müller, CSO des deutschen Cybersecurity-Spezialisten enclaive, gibt Antworten.

Norbert Müller ist bei enclaive für die Strategische Geschäftsentwicklung verantwortlich. Zuvor war er Vice President von secunet Cloud Solutions und CEO von SysEleven. Als Experte für souveräne Cloud-Projekte, insbesondere im Public Sector, engagiert er sich zudem im Vorstand des Bitkom-AK Cloud-Politik & Gaia-X.(Bild:  enclaive)
Norbert Müller ist bei enclaive für die Strategische Geschäftsentwicklung verantwortlich. Zuvor war er Vice President von secunet Cloud Solutions und CEO von SysEleven. Als Experte für souveräne Cloud-Projekte, insbesondere im Public Sector, engagiert er sich zudem im Vorstand des Bitkom-AK Cloud-Politik & Gaia-X.
(Bild: enclaive)

Herr Müller, KI gilt im Gesundheitswesen als großer Hoffnungsträger. Wo sehen Sie persönlich aktuell die wichtigsten Einsatzfelder?

Müller: Ich bin natürlich kein Mediziner, aber die Potenziale sind enorm. Die Patientenversorgung profitiert von verbesserter Diagnostik und Therapie, etwa in der Radiologie oder Onkologie. Die medizinische Forschung kann durch KI riesige Datenbestände automatisiert auswerten und Zusammenhänge herstellen, die für einen Menschen kaum zu erkennen sind. Auch die Gesundheitspolitik kann etwa durch Korrelationen zwischen Gesundheits-, Umwelt- und Sozialdaten bessere Entscheidungen treffen. Kurzum: Künstliche Intelligenz wird zum entscheidenden Innovationstreiber innerhalb, aber auch zwischen diesen Bereichen werden.