Der Stand der Healthcare-Digitalisierung 2026
Alles stabil im Jahr der Belastungsprobe?

Von Stephan Augsten 6 min Lesedauer

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Nach vielen Versprechen, Verordnungen und Feldversuchen steht das deutsche Gesundheitswesen 2026 vor der Feuertaufe. Ob die digitale Infrastruktur trägt, entscheidet sich an den Apothekentresen, Praxistelefonen und Klinikrechnern.

Die TI mag nicht mehr das Leitthema in der Healthcare-Digitalisierung sein, bildet aber das Fundament für deren erfolgreiche Umsetzung.(Bild: ©  MQ-Illustrations - stock.adobe.com)
Die TI mag nicht mehr das Leitthema in der Healthcare-Digitalisierung sein, bildet aber das Fundament für deren erfolgreiche Umsetzung.
(Bild: © MQ-Illustrations - stock.adobe.com)

Unbestreitbar galt 2025 als entscheidendes Jahr für die Gesundheitsversorgung, war die Telematikinfrastruktur endlich nahezu flächendeckend verfügbar. Genau darin lag jedoch ein Versprechen, das gleichermaßen als Nagelprobe verstanden werden kann: 2026 sollte das Jahr werden, in dem die Digitalisierung des Gesundheitswesens erstmals wirklich im Alltag ankommt. Wohlgemeinte Kritik und Vorschusslorbeeren sind verteilt, jetzt zählt die praktische Umsetzung.

Für die elektronische Patientenakte bedeutet dies vor allem einen Ausbau der Funktionen. Seit dem bundesweiten Rollout der „ePA für alle“ im April 2025 nutzen immer mehr Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen die Akte im Versorgungsalltag. Faxgeräte und private Messenger-Dienste verlieren derweil an Bedeutung.

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