Mein-Krankenhaus.Digital
MKD-Patientenportal für über 140 Krankenhäuser ist in Betrieb

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Pünktlich vor der DMEA ist das Großprojekt der bayerischen Kliniken in Betrieb gegangen: Ein Patientenportal für über 140 Krankenhäuser, deutschlandweit.

Auftakt zu Mein-Krankenhaus.Digital am 20 April 2026 (v.l.n.r.): Andreas Henkel, CPO the i-engineers; Roland Engehausen, GF Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V.; Severin Summermatter, CEO the i-engineers; Sebastian Lehotzki, GF Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und Aufsichtsratsvorsitzender Klinik IT eG (KIG); Michael Krappmann, Vorstand KIG; Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention; Dr. Uwe Gretscher, Vorstand KIG; Andreas Lange, GF KIG; Franz Obermayer, Chief Sales Officer the i-engineers, und Dr. Alexander Legler, Landrat des Landkreises Aschaffenburg, Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Aschaffenburg-Alzenau. (Bild:  KIG)
Auftakt zu Mein-Krankenhaus.Digital am 20 April 2026 (v.l.n.r.): Andreas Henkel, CPO the i-engineers; Roland Engehausen, GF Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V.; Severin Summermatter, CEO the i-engineers; Sebastian Lehotzki, GF Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und Aufsichtsratsvorsitzender Klinik IT eG (KIG); Michael Krappmann, Vorstand KIG; Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention; Dr. Uwe Gretscher, Vorstand KIG; Andreas Lange, GF KIG; Franz Obermayer, Chief Sales Officer the i-engineers, und Dr. Alexander Legler, Landrat des Landkreises Aschaffenburg, Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Aschaffenburg-Alzenau.
(Bild: KIG)

Mein-Krankenhaus.Digital ist eins der umfangreichsten Projekte im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) – über 70 Krankenhausträger haben ihre Fördermittel für ein gemeinsames Patientenportal gebündelt. Um das ambitionierte Vorhaben war es zuletzt etwas still geworden, doch jetzt, am Vortag der DMEA 2026, dann der Paukenschlag: Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat das Patientenportal im Klinikum Aschaffenburg offiziell in Betrieb genommen. „75 Träger haben sich an 147 Krankenhausstandorten in Deutschland, davon 126 in Bayern, zusammengeschlossen und mit der Klinik IT eG eine Plattform aufgebaut“, erläuterte die Ministerin. „Dass das größte genossenschaftliche Digitalprojekt im deutschen Krankenhaussektor in Bayern entstanden ist, ist Ausdruck unserer starken kommunalen Krankenhauslandschaft.“ Die Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten und Pflegekräften werde durch das neue Portal erheblich erleichtert. „Das beginnt bei der Terminbuchung und dem Dokumentenaustausch, umfasst Fragen rund um den geplanten Klinikaufenthalt und reicht bis zur Anschlussbehandlung“, führte Gerlach aus. Patientinnen und Patienten erhielten zudem den direkten Zugriff auf wichtige medizinische Unterlagen wie Arztbriefe, Befunde oder Medikationspläne.

Ein genossenschaftliches Projekt

Koordiniert wird das Projekt von der Klinik IT eG (KIG), der Genossenschaft der bayerischen Krankenhausträger. Die technische Umsetzung liegt in der Hand des Schweizer Softwareunternehmens the i-engineers mit Standorten in München und Münster.

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