99. Gesundheitsministerkonferenz
Sicher. Versorgt. Überall. – aber digital erst ab 2027?

Von Johannes Kapfer 3 min Lesedauer

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Die 99. Gesundheitsministerkonferenz hat am 11. Juni in Hannover über 50 Beschlüsse gefasst – mit Bürokratieabbau und Digitalisierung als Schwerpunkten. Doch eine zentrale Forderung der Länder, der elektronische Impfpass, steht in keiner offiziellen Roadmap mit festem Termin.

Die Gesundheitsminister der Länder am Ende der 99. GMK. In der Mitte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die an der Konfrenz als Gast teilgenommen hat.(Bild:   Sozialministerium Niedersachsen/ Moritz Frankenberg)
Die Gesundheitsminister der Länder am Ende der 99. GMK. In der Mitte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die an der Konfrenz als Gast teilgenommen hat.
(Bild: Sozialministerium Niedersachsen/ Moritz Frankenberg)

Zwei Tage berieten die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder unter Vorsitz des niedersächsischen Ministers für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi (SPD), über die drängendsten gesundheitspolitischen Fragen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nahm an der nunmehr 99. GMK als Gast teil. Das Motto der Konferenz lautete: Sicher. Versorgt. Überall. Im Zentrum standen die Entlastung von Bürokratie und der stärkere Einsatz digitaler Instrumente in der Versorgung.

Impfpass, E-Rezept und Erinnerungssystem

Konkret beschloss die GMK unter anderem die Einführung eines elektronischen Impfpasses, integriert in die elektronische Patientenakte (ePA) und ausgestattet mit einem Erinnerungssystem für anstehende Impfungen. Ergänzend fordern die Länder Verbesserungen beim Einlösungsprozess von E-Rezepten für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA).